Tipps zur Selbstbesserung

Aus politische Basisarbeit
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Wege sich heute noch selbst zu bessern

Interaktion mit Menschen, Konzentration und Selbstmotivation sind Lücken, in denen sich heute viele verbessern wollen. Hier schreibe ich auf, was ich zu Selbstverbesserung gelernt habe. 🙂


Interaktion mit Menschen

Diese vier Faktoren beeinflussen die erste Begegnung mit Deinem Gesprächspartner am meisten.

  1. Die wichtigste Emotion, die beim ersten Eindruck zählt, ist Freude.
  2. Des Weiteren fragen sich Personen, ob sie dem Gesprächspartner vertrauen können. Hierbei ist Körpersprache sehr wichtig.
  3. Das dritte Faktor ist Respekt. Viele Menschen starten hier. Jedoch ist es nicht ohne Grund auf Platz drei.
  4. Erst zum Schluss ist es wichtig, dass Du Interesse und Aufmerksamkeit zeigst.
Quelle: The 4 Necessary Emotions To Make An Amazing First Impression | Charisma on Command


Hier sind acht Möglichkeiten ein Gespräch noch besser zu machen, gerade wenn Du mit einem Fremden sprichst.

  1. Augenkontakt herstellen.
  2. Während des Gesprächs präsent sein, nicht abschweifen und seinen Fokus auf den Gesprächspartner lenken.
  3. Wenn Du mit einem Fremden anfangen willst in ein Gespräch zu kommen, kann ein einfach "Hi" schon ausreichen, es öffnet die Tür.
  4. Überspringe den Small-Talk und frage persönliche Fragen.
  5. Finde ein Gesprächsthema in dem Du und Dein Gesprächspartner übereinstimmt.
  6. Mache ein einzigartiges Kompliment.
  7. Frag nach der Meinung der anderen Person um das Gespräch erst recht los zu treten. Jedoch sollte das Thema nicht zu komplex, sondern eher einfacher sein.
  8. Merke Dir den Namen, die Lieblingsorte, die Tiere und andere wichtige Dinge von Deinem Gesprächspartner.
Quelle: 7 Ways to Make a Conversation with Anyone | Malavika Varadan | TEDxBITSPilaniDubai

Selbstmotivation

Wenn alle drei Fragen mit ja beantwortet werden steht nichts mehr im Wege. Die vier Facetten können weitere Anreize schaffen. Zum Schluss hilft nur eins: Einfach loslegen und machen.

  1. Kannst Du es machen?
  2. Wird es funktionieren?
  3. Ist es das wert?
  4. Vier Facetten, welche Deine Selbstmotivation beeinflussen:
    1. Gemeinschaft,
    2. Kompetenzen,
    3. Konsequenz,
    4. Wahlmöglichkeiten

Quelle: The psychology of self-motivation | Scott Geller | TEDxVirginiaTech

Wenn Du unmotiviert bist, dann bekomme keine Ratschläge, sondern gebe Ratschläge. Das motiviert mehr und bringt Dich weiter als sich noch mehr schlaues Wissen anzueignen.

Quelle: Two psychologists have a surprising theory on how to get motivated | Leah Fessler | Quartz

Konzentration & Produktivität

  • Kurz Ablenkungen - selbst nur der SMS-Ton - verdoppeln unsere Fehler. Deswegen schalte Deine Handy auf stumm und sei auch nicht am PC am Internet. Wir müssen nicht immer erreichbar sein.
  • Vermeide Multitasking! Zwar kann der Mensch sich auf mehrere Sachen gleichzeitig konzentrieren, nur macht er weniger Fehler, wenn er sich auf eine Sache konzentriert. Es ist besser sich schnell hintereinander auf jeweils eine Sache zu konzentrieren als auf mehrere Sachen gleichzeitig. Multitasking macht "langsamer und fehleranfälliger".
  • Setze Prioritäten. Es ist wichtig entscheiden zu können, was wichtig ist und welche Sache noch auf sich warten lassen kann. So brennt nichts an und es gibt das gute Gefühl, welches uns sagt, dass wir in Ruhe arbeiten und auf die eine Sache konzentrieren dürfen.
  • Damit Du nach einer Unterbrechung wieder dort weiter machen kannst, wo Du aufgehört hast, notiere Dir Deinen letzten Gedanken.
  • Mach mal sind einfach zu viele Gedanken in unserem Kopf, die nichts mit unserer jetzigen Aufgabe zu tun haben, dann hilft es diese aufzuschreiben oder sich bewusst abzulenken, dass wir uns wieder auf die eigentliche Sache konzentrieren können.
  • Es tut unglaublich gut, sich einfach mal zu bewegen und Sonne tanken zu gehen. Manchmal sind wir einfach müde und unkonzentriert, weil uns die Sonne fehlt oder wir unausgeschlafen sind. Also sollten wir rausgehen und lange schlafen.
  • Nehme Dir eine Stunde Zeit, in der Du keine externe Reize wahrnimmst und einfach so arbeiten kannst. [Also keine WhatsApp verschicken oder nur mal aufs Handy schauen.] Deine vollbrachte Arbeit wird sehr viel produktiver sein und auch den Rest des Tages wirst Du Dich besser fühlen und intensiver arbeiten.
Quelle: Karrierebibel | Konzentration steigern: Die Macht der Ablenkung | Jochen Mai
  • Selbstreflexion: Nehme Dir ein wenig Zeit über den Tag verteilt um selbstkritisch, -würdigend und -lobend über die gerade geleistete Arbeit nachzudenken. Wir produktiv warst Du? Welche Erfahrung hast Du gesammelt? Was ist Dir gut gelungen? Was kann nächstes Mal noch besser werden?
Quelle: Karrierebibel | 18-Minuten-Regel: So wird Ihr Leben besser | Vera Moor

Glücklich sein

Bei vielen Dingen nehmen wir an, dass sie uns sehr viel mehr Glück bringen werden. Jedoch machen uns ein guter Job, viel Geld, materialistische Dinge und das Verlangen danach, wahre Liebe, der perfekte Körper und auch gute Noten nicht so glücklich wie wir denken und haben nach zwei Jahren keinen oder sogar negative Effekte auf die Person. Auch Du bist davon keine Ausnahme.

Gene haben nur 50 % Einfluss auf unser Glücklich sein. 10 % machen die Umstände bzw. Gegebenheiten aus. Jedoch machen 40 % unsere Gedanken und Handlungen aus.

Unser Gehirn macht Fehler beim Rausfinden, was uns glücklich macht. 'Miswanting' beschreibt den Zustand, dass wir falsch einschätzen was und wie viel wir in Zukunft mögen werden. Die vier wichtigsten Fehler sind:

  1. Unsere Intuition ist sehr oft total falsch.
  2. Wir vergleichen nicht mit absoluten Fakten, sondern mit relativen Fakten zu unseren (selbstgesetzten) Referenzpunkten, d. h. ein hervorrangender (aber oft irrelevanter) Standard gegen die wir alle folgende Informationen vergleichen. Dabei vergleichen wir uns mit anderen Personen. Fun facts: Facebook macht uns doppelt so unglücklich (r=-0,2), wie mehr Gehalt uns kurzfristig glücklicher macht (r=0,1). Wenn wir uns nach unten vergleichen, macht uns dies nicht glücklicher. Vergleichen wir uns nach oben, macht es uns jedoch unglücklicher.
  3. Wir gewöhnen uns an Dinge. Dies wird auch Hedonische Anpassung genannt und beschreibt dabei den Prozess sich an positive oder negative Impulse zu gewöhnen, so dass der emotionale Effekt von diesem Impuls sich über Zeit abschwächt.
  4. Wir merken nicht, dass unser Gehirn gebaut ist um sich an Sachen zu gewöhnen. Dabei spielen drei Faktoren eine Rolle:
    1. Wirkungsbias - die Tendenz, die emotionale Wirkung eines zukünftigen Ereignisses in Bezug auf Intensität und Dauer zu überschätzen
    2. 'focalism' (Fokussismus) - die Tendenz nur über eine Begebenheit zu denken und die anderen Dinge, die passieren, zu vergessen
    3. geschützte Vernachlässigung - Wir sind wissen nichts von unserem psychologischen Immunsystem.

Was Du machen kannst um glücklicher zu sein:

  • Wirke der Anpassung des Gehirns entgegen, in dem Du:
    • Investiere nicht in Sachen, sondern Erfahrungen bzw. Erlebnissen.
    • Genieße den Moment bzw. die Situation in der Du bist. Erinnere Dich an frühere glückliche Momente.
    • Visualisiere was passiert wäre, wenn gute Sachen, die 'normal' für Dich sind, nicht passiert wären.
    • Frage Dich, was passieren würde, wenn eine Sache zu Ende geht.
    • Führe ein Dankbarkeitstagebuch. Zum Beispiel fünf positive Sachen, klein oder groß, welche in der letzten Woche passiert sind und Du dankbar dafür warst.
    • Danke anderen. Zum Beispiel in einem Brief oder in einem einem Gespräch.
  • Setze Deinen Referenzpunkt zurück, in dem Du:
    • Re-erlebe ehemalige Situationen (möglichst konkret) um Deinen jetzigen Status mehr zu mögen.
    • Observiere einen anderen Referenzpunkt sehr genau um zu wissen was gut und schlecht daran ist.
    • Vermeide Dich mit anderen zu vergleichen. In dem Du z. B. 'Stop' sagst um Dich selber daran zu hindern, versuche Dich in dem oben beschriebenen Dankbarkeitstagebuch, suche Dir ein passende Referenzgruppe und benutze kein Social Media um zu verhindern, dass Du Dich an anderen Personen misst, oder sei Dir sehr bewusst beim Benutzen von Social Media und folge auch nur guten Referenzpersonen.
    • Unterbreche Deinen Konsum einer Sache und konsumiere erst später wieder diese Sache. Sollte es jedoch eine negative Sache sein, versuche alles auf einmal zu konsumieren bzw. machen.
    • Wechsele Sachen häufiger um mehr Abwechselung reinzubekommen.
  • Achte auf den richtigen Teil der Sachen die Du jetzt schon willst:
    • Bei der Jobauswahl solltest Du darauf achten, dass Du
      • vier Deiner Charakter-Stärken im Job benutzen kannst.
      • in einen Flow (bzw. Zone) kommst. Dafür sollten Deine Fähigkeiten maximal herausgefordert werden.
    • Was solltest Du bei Noten-bekommen beachten?
      • Fokussiere Dich nicht auf die Noten, sondern beachte was Du an dem Thema interessant findest und hänge Dich rein.
      • Lerne um zu wachsen und Dich weiterzuentwickeln. Fokussiere Dich dabei verbessern des 'Wie'. Begrüße Herausforderungen um besser zu werden.
  • Was solltest Du wollen?
    • Sei nett, freundlich und zeige Herzlichkeit (kindness). Mache mehrere Freundlichkeitsakte an einem Tag (random acts of kindness).
    • Strebe nach mehr und besseren sozialen Bindungen auch mit Fremden.
    • Priorisiere Zeit über Geld.
    • Meditiere.
    • Schlafe ausreichend.
    • Treibe Sport.

Was hilft beim Umsetzen?

  • Kreiere ein Umfeld, welches Dich dazu nudges das Richtige zu tun.
    • Mache den Zugang zu blöden Sachen schwierriger.
    • Mache den Zugang zu guten Sachen einfacher und setze Erinnerungspunkte z. B. Zettel an der Wand bzw. Tür oder Erinnerungen auf dem Handy.
    • Suche Dir auch ein soziales Umfeld, welches die Dinge mit Dir machen will.
  • Setze Dir Ziele.
    • Die Ziele müssen 'smart' sein d. h. vorallem (quantitative) messbar sein und alle W-Fragen beantworten.
    • Visualisiere Dein Ziel. Zuerst das gute Ergebnis und dann die Herausforderungen auf dem Weg.
    • Plane ganz genau wie Du das Ziel und die Arbeit dahin umsetzen willst und was Du in spezifischen Situationen machen wirst. Formuliere dafür konkrete Wenn-Dann-Sätze auf.
    • Auch bekannt als WOOP-Technik:
      • Wish - Denke über Deinen Wunsch nach.
      • Outcome - über das beste Ergebnis
      • Obstacle - über die Herausforderungen
      • Plan - über Deinen Wenn-Dann-Plan
Quelle: The Science of Well-Being | Prof. Laurie Santos | Yale University

Beziehungstipps

  1. Sei aus dem richtigen Grund mit jemanden zusammen, weil Du jemanden liebst und dieser jemand Dich. Nicht aus anderen Gründen z.B. 'macht mich besser', 'soll so sein'.
  2. Habe realistische Erwartungen über Beziehungen und Romantisches - Schmetterlinge werde nicht immer da sein. Bleibe dabei auch wenn es etwas länger schmerzt. Mit jemanden zusammenbleiben ist eine Entscheidung. Die Person wird und soll Dich nicht immer Glücklich machen. Du sollst Dich jedoch auf die andere Person verlassen können.
  3. Der wichtigste Faktor in einer Beziehung ist nicht Kommunikation, sondern gegenseitiger Respekt. Dein Partner wird schon sein Bestes geben.
  4. Rede über alles, gerade über das, was weh tut.
  5. Eine gesunde Beziehung braucht zwei gesunde Personen in ihr.
  6. Gibt den anderen auch mal Platz zum Atmen und Leben.
  7. Veränderung ist Teil von Ehe. Nimm es hin.
  8. Werde gut im Kämpfen. Kritisieren jedoch nie den Charakter des anderen. Mache keine Vorwürfe. Ver- oder missachte niemals den anderen. Blocke keinen Kampf ab.
  9. Werde gut im Vergeben.
  10. Stelle die Beziehung an erster Stelle. Die kleinen Sachen werden zu großen. Habe Zeit für die Beziehung. Sex ist dabei auch ein großer Teil.
  11. Sei praktisch und kreiere Beziehungsregeln.
  12. 'Beziehungen sind 'Wellen'. Lerne wie sie zu reiten sind.' Gib dabei Deinem Partner(in) immer die 'benefit of the doubt' (günstige Auslegung zweifelhafter Umstände).
Quelle: 1500 People give all the relationship advice you'll ever need | Mark Manson

weitere Informationen

Die Neurobiologin Dr. Lara Boyd spricht über die neusten Entwicklungen in der Hirnforschung. Es gibt unterschiedliche Lerntypen und Lernmethoden. Finde deswegen die, die Dir am meisten zu spricht.

  • Achte darauf, mit was Du machst, da Dein Gehirn sich immer verändern wird. Jede Interaktion mit anderen Menschen, jede Handlung wird Dein Gehirn beeinflussen. Deswegen wähle weise, wie Du Dich entwickeln willst.
Quelle: After watching this, your brain will not be the same | Lara Boyd | TEDxVancouver


Du bist gerade gestresst, obwohl eigentlich noch nichts passiert ist? Wenn Du denkst, dass Du gestresst sein wirst, wirst Du wahrscheinlich auch gestresst werden und mehr Fehler machen. Sei Dir der 3x10 Hilfestellung bewusst und frage Dich:

  1. Welche Konsequenzen wird diese Sache in 10 Minuten haben?
  2. Welche Konsequenzen wird diese Sache in 10 Monaten haben?
  3. Welche Konsequenzen wird diese Sache in 10 Jahren haben?

Desweiteren kannst Du Dir vorstellen, was Du einem Freund erzählen würdest, wenn er/sie Dir von diesem Problem berichtet.

Quelle: The Sneaky Way We Set Ourselves Up For More Stress | Kara Cutruzzula | shine







wird in Zukunft noch hinzugefügt

=> https://www.youtube.com/results?search_query=how+to+talk+to+anyone https://www.youtube.com/watch?v=H2rG4Dg6xyI

#BigTalk

http://www.makebigtalk.comhttps://docs.google.com/document/d/16OK28iSEZWT3Guxu-qePlRhRHfPMS1ep7F2QTnjW5O8/edithttps://www.youtube.com/watch?v=WDbxqM4Oy1Y

https://smile.amazon.com/BIG-TALK-Question-Card-Game/dp/B06Y2423YH/ref=smi_www_rco2_go_smi_2609328962?_encoding=UTF8&creativeASIN=B06Y2423YH&ie=UTF8&linkCode=w00&linkId=6dc8e6325188232750f57e44982fae8f&tag=kalinas-20

  1. TABLETOPICS – https://smile.amazon.com/TABLETOPICS-Original-Anniversary-Questions-Conversations/dp/B00GNI0DNM/ref=pd_bxgy_21_2?_encoding=UTF8&pd_rd_i=B00GNI0DNM&pd_rd_r=N7N20HMRK9DPW6HNMHPQ&pd_rd_w=2O96G&pd_rd_wg=7mADk&psc=1&refRID=N7N20HMRK9DPW6HNMHPQ

gesund ernähren

http://www.daserste.de/information/wissen-kultur/quarks-caspers/videos/gesund-ernaehren-geht-das-video-100.html

1. Gute und böse Nahrungsmittel gibt es nicht -> Verbote sind sindlos, kein Lebensmittel ist 100% ungesund. Es kommt auf die Menge an

2. Obst und Gemüse werden überschätzt. 5 Obst/Gemüse/Salat einheiten pro Tag werden überschätzt

3. alle drei hauptnährstoffe sind wichtig (Eiweiß, Kohlenhydrate, fett)

4. Vitaminmangel ist fast unmöglich (B12 nur bei veganern)

5. frei von Produkte brauchen nur wenige Die gesunde Ernährung gibt es nicht. Genießen statt verrückt machen.

6. Zucker ist das Problem und Vollkorn die Zukunft.

Brainstorming

Passion and how to "find" it

https://advice.shinetext.com/articles/why-your-passions-should-be-a-priority/ https://advice.shinetext.com/articles/how-we-win-when-we-stop-trying-to-find-our-passions/

Learning from failure


Unmotivierte Zeit

Quelle: https://youtu.be/2bGhfJ052OA 1. Inspirierende Gesprächspartner 2. Sich erlauben eine Pause zu machen. 3. Sich anderen Themengebieten nähern und "outreach" zu diesen für eine gewisse Zeit 😊

Die 7-Stunden-Woche

Lese fünf Stunden die Woche, mache eine Stunde lang Sport und .... .